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Tag 10 - Funchal/Madeira

 

Was die große Suchmaschine dazu weiß: "Madeira ist die Hauptinsel der Inselgruppe Madeira, einer autonomen Region, die zu Portugal gehört und vor der Nordwestküste Afrikas liegt. Die zerklüftete Vulkanlandschaft wird von Levadas durchzogen, alten Bewässerungskanälen mit Fußpfaden. Zum Gipfel des Pico Ruivo führt ein Wanderweg hinauf. Auf der Insel gibt es etliche Weingüter, die den Likörwein Madeira produzieren. Die an der Südküste gelegene Hauptstadt Funchal ist für ihre Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert bekannt."

 

Sorry für die verspätete Berichterstattung, aber gestern hat jemand auf unseren Barhockern Pattex verteilt.
Heute Nacht haben wir Madeira erreicht und im Hafen von Funchal festgemacht. Es ist grau und regnerisch. Gleich an der Pier treffen wir auf einen Steinwälzer, der recht zutraulich ist und nach Nahrung sucht (danke nach Wriezen!). Nach dem Frühstück ziehen wir los, unser Auto holen.  AVIS lässt sich herbei, uns einen KIA zur Verfügung zu stellen, Junge, ein Plastikbomber der ganz schlimmen Sorte, dagegen war das Interieur im Trabant regelrecht hochwertig. Wir studieren die Karte und wollen Richtung Westen aufbrechen, ein bisschen Landschaft und Küste anschauen. Straßentechnisch ist Madeira top erschlossen, die Straße führt durch unendlich viele Tunnel, um die zu bauen bräuchte man in D mehrere Jahrhunderte. Aber je weiter wir nach Westen kommen, umso gruseliger wird das Wetter, Regen und aufliegende Wolken mit unter 50 m Sichtweite. So entschließen wir uns zur Umkehr, man kann sowieso nichts sehen. Also steuern wir den botanischen Garten von Funchal an. Zum Glück ist hier auch das Wetter etwas besser.
Die Anlage ist recht groß, am Hang gelegen, und sehr gepflegt. Es laufen auch einige Katzen herum, eine versucht Frösche aus dem Wasser zu fischen, eine andere fällt uns zum Opfer und wird erstmal kräftig durchgeknuddelt.
Nach zwei Stunden haben wir genug und brechen Richtung Flughafen auf. Der stand ja von vornherein auf dem Plan. Prompt wird das Wetter wieder schlechter, aber nur, bis wir am Flughafen ankommen. Wir machen es uns in einem Bistro gemütlich, von dem aus man auf die Startbahn schauen kann. Sehr viel Traffic ist heute nicht, aber einige Starts und Landungen, die hier durch den Anflug etwas speziell sind, können wir doch beobachten.
Danach treten wir die Heimreise an, Auto abgeben ist hier ungewöhnlich, denn der AVIS-Mensch kontrolliert tatsächlich das Auto und ob wir auch artig wieder vollgetankt haben (haben wir natürlich). Auf Madeira ist tanken wie zu Hause, selber zapfen und viel dafür bezahlen.
Anschließend bummeln wir noch entlang der Strandpromenade in die Altstadt, wo wir eine Weile durch die Straßen ziehen. Zurück zum Schiff, inzwischen regnet es wieder richtig schön, konzentrieren wir uns direkt auf die Nahrungsaufnahme im Anckelmanns und anschließend helfen wir tatkräftig bei der Vernichtung des schädlichen Alkohols. Wir lernen ein Paar aus Nordhorn kennen und plaudern etwas, sie gehen und 5 Minuten später setzt sich das nächste Paar aus Nordhorn auf ihre Plätze, die Welt ist manchmal wirklich ein Dorf. Bei Plaudereien über alles Mögliche gehen die Zeit und die Getränke ins Land, alles in allem trotz des durchwachsenen Wetters ein schöner Tag und ein schöner Abend.

 

 

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